Ihr zahlt für Klicks auf euren eigenen Markennamen. Ob sich das lohnt, zeigt kei
By Florian Nottorf · October 13, 2026 · Curated by George's Blog
Ihr zahlt für Klicks auf euren eigenen Markennamen. Ob sich das lohnt, zeigt kein Dashboard. Nur ein Test 🎯
Fast jede Marke, mit der ich spreche, stellt irgendwann dieselbe Frage: "Brauchen wir die Werbung auf unseren Markensuchen überhaupt? Die Leute suchen doch eh schon nach uns."
Wissen kann das keiner, bevor er es getestet hat.
Oft wird das Brand-Budget Woche für Woche ein Stück gekürzt, mitten in einer Wachstumsphase. Bleibt der Umsatz gleich, weiß niemand, was das jetzt genau bedeutet...
So teste ich es:
➡️ Einen Markenbegriff wählen, auf dem ihr organisch ganz oben steht und ihr einen Ad Impression Share von >95% habt. Kaufanteil über den SQPR sollte ebenfalls bei >95% liegen.
➡️ Die Werbung darauf eine Woche komplett aussetzen, Montag bis Sonntag. In allen Kampagnen diesen Begriff negative setzen (Auto, Brand, PT, ...).
➡️ Dann wieder in den SQPR In Brand Analytics prüfen: ist der Kaufanteil quasi unverändert, ist zwar nun die Konkurrenz auf euren Suchbegriffen, aber die macht damit keine Käufe. Die bleiben bei euch.
In einem Account lag der Kaufanteil der Marke vorher bei 95%, während des Tests bei 94.
Heißt das: Werbung aus? Meistens nicht. Ganz ohne wird die Auktion auf eurem Markennamen für den Wettbewerb billig. Ich gehe dann eher auf einen Bruchteil des alten Budgets.
Habt ihr eure Markenwerbung schon mal testweise abgeschaltet?
PS: Den ganzen Ablauf Schritt für Schritt gibt's am Donnerstag in meinem Newsletter. Wer sich bis dahin einträgt, bekommt die Ausgabe direkt ins Postfach 📩: https://lnkd.in/d6yr3WSK