Die meisten Amazon-Accounts, die ich sehe, sind handwerklich gar nicht schlecht.

By Florian Nottorf · October 1, 2026 · Curated by George's Blog

Die meisten Amazon-Accounts, die ich sehe, sind handwerklich gar nicht schlecht. Das Problem liegt eine Ebene höher 🎯

Negativierungen, Gebote, Kampagnenstruktur. Vieles davon läuft ordentlich. Klar, irgendwas ist immer zu holen.

Aber dann frage ich: Nach welchem Ziel steuert ihr eigentlich?

Die Antwort ist erstaunlich oft: ein ACoS für alles. Ein Wert, über alle Produkte, irgendwann mal im Tool hinterlegt.

Ein einheitliches Ziel behandelt jedes Produkt gleich. Und kein Produkt ist gleich.

Bevor man ein Ziel setzt, braucht es drei Antworten.

1️⃣ Wie viel Marge hat das Produkt?

Bei 40 Prozent Marge und 25 Prozent ACoS bleibt Gewinn übrig. Bei 20 Prozent Marge ist dasselbe Ziel ein Verlustgeschäft.

2️⃣ Wie hoch ist der Gesamtumsatz des Produkts?

Werbung zieht organische Verkäufe mit. Ein Produkt, das organisch stark läuft, verträgt deshalb mehr Werbung, als sein ACoS vermuten lässt.

3️⃣ Welche Rolle spielt das Produkt?

Das günstige Einstiegsprodukt darf Geld kosten, wenn danach die teurere Variante gekauft wird. Die Cash Cow soll verdienen. Der Neuling braucht erst mal Sichtbarkeit.

Erst daraus ergibt sich ein Ziel je Produkt oder Produktlinie.

Und dann kann auch ein Tool vernünftig danach steuern.

Hab ich einen Punkt vergessen?

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