Gib deiner Agentur kein Umsatzziel. Zumindest nicht nur das. Denn Umsatz allein

By Wolfgang Niedecken · October 1, 2026 · Curated by George's Blog

Gib deiner Agentur kein Umsatzziel.

Zumindest nicht nur das.

Denn Umsatz allein löst nichts.

Er verschiebt den Druck nur.

Mehr Absatz bedeutet mehr Wareneinsatz, frühere Nachbestellungen und mehr Kapital, das du vorfinanzieren musst, bevor ein einziger Euro auf deinem Konto ankommt.

Gleichzeitig braucht jedes Wachstum einen Preis, der zur Marke passt.

Nicht nur heute. Auch in zwei Jahren.

Wenn du Volumen über Rabatte kaufst, gewöhnt sich dein Markt daran.

Dann wird es schwer, wieder zurück.

Und Lagerbestand macht die Sache nicht einfacher.

Zu viel kostet Gebühren und bindet Liquidität.

Zu wenig kostet Ranking, Sichtbarkeit und oft mehr als nur ein paar verlorene Verkäufe.

Diese Ziele arbeiten gegeneinander.

Mehr Absatz, ausreichend Marge, passender Bestand und ein Preis, den deine Marke langfristig trägt, ziehen nicht automatisch in dieselbe Richtung.

Genau deshalb ist die Aufgabe an eine Agentur falsch gestellt, wenn sie nur lautet:

Umsatz steigern.

Die richtige Frage ist eine andere.

Wie viel Absatz kann deine Struktur gerade tragen, ohne dass Marge, Bestand und Preis gegeneinander arbeiten?

Wer diese Frage nicht stellt, kauft Wachstum auf Kosten von Stabilität.

Und merkt es oft erst, wenn der Monat im Reporting gut aussieht, aber der Cashflow das Gegenteil zeigt.

Wie klar ist dieses Ziel bei dir gerade formuliert, bevor du Werbedruck aufbaust?

View the original post on LinkedIn